Die Schönheit der Schatten

Was mich, seitdem ich mich mit der Stereofotografie intensiv beschäftige, immer wieder fasziniert hat, ist der sich ständig ändernde Lichteinfall auf Straßen, Plätzen und in anderen urbanen Orten.

Silhouetten – zeitlos schön.

In einem Moment ist ein Ort langweilig, grau und nichtssagenden, im nächsten Moment kommt die Sonne wieder hinter der Wolke hervor und du siehst, dass sie genau den Teil eines Werbeschildes im Hintergrund erhellt, der mit exakt der in wenigen Sekunden vorbeigehenden Person ein grandioses Streetfoto ergibt.

Der Trick für wirklich gute Streetfotografie, die nicht so sehr auf Situationen aus ist, nicht auf den „Decisive Moment“, sondern eher die Schönheit des Alltags bilden möchte, ist das richtige Licht. Nur Sonne hilft dir, Dinge dramatischer, betonter und eindringlicher zu gestalten – so dass all deine Instagram-Follower gar nicht mehr anders könne, als voller Erregung den Like Button zu drücken.

 

Mein Rat an angehende Licht-Schatten-Fotografen

Was also solltest du tun, wenn du dich gerade erst an die Licht-Schatten-Fotografie herantastest? Mach mittags Siesta! Mittags bekommt man auf der Straße einen Sonnenstich und nicht die Fotos, die später mal in der Ewigkeitsliste landen. Gehe morgens, d.h. vor 9 Uhr und abends, d.h. gerade im Sommer nach 17 Uhr, mit deiner Kamera auf die Straße.

Der Streetfotograf als Jäger des Schattens.

Halte dann Ausschau nach dem Licht, das zwischen zwei Häuserecken hindurchschaut, das durch ein Eckschaufenster scheint, durch ein Auto – kurz: alles, was den urbanen Raum noch spannender, noch mehr zu einer gelungenen Komposition macht.

Die Menschen, die dich auf der Straße fotografieren sehen, werden sich wundern, was du machst, werden das Objekt deiner fotografischen Begierde nicht auf den ersten Moment entdecken, doch wenn sie dich fragen kannst du ihnen sagen: „Ich bin Lichtbildner“.

 

Wusstest du, dass ich Street Photography Workshops in München anbiete? Mehr Infos hier.

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Ersetzt die Ricoh GR3 Fuji und Leica in der Streetfotografie?

Ricoh Gr3 Sample image

Mein erster Eindruck der Ricoh GR3 für die Street-Fotografie? Gute, solide Verarbeitung, sie liegt schwerer als der Vorgänger in der Hand, ist aber in Wirklichkeit nur 6 Gramm schwerer. Der Autofokus ist deutlich schneller geworden, was am Phasenerkennungs-Autofokus liegt, der sich auch besonders bei sich schneller bewegenden Objekten bewährt. Die Ricoh GR3 ist etwas kleiner als das Vorgängermodell, wirkt trotzdem äußerlich nur geringfügig modifiziert, so hat zum Beispiel der Filmmodus jetzt einen eigenen Button. Das wohl beeindruckendste Feature der GRIII ist der Stabilisator, auf den ich in einem der nächsten Beiträge eingehen werde, da ich heute das schöne Osterwetter in München zum Austesten der Ricoh GR3 für mein liebstes Steckenpferd der Streetfotografie, die harte kontrastreiche Licht-Schattenfotografie, nutzen wollte. Die Akkulaufzeit hat sich durch einige neue technische Features leider verkürzt, aber es hat für 2,5 Stunden intensives Fotografieren gereicht.

 

Die neue Ricoh GR3 für kontrastreiche Licht-Schatten Street Photos

Da ich meist mit der Fuji X100t bzw. Fuji X100f unterwegs bin, habe ich die Einstellungen der Fuji, die ich meist verwende, der für die Ricoh übernommen (F16, ISO 400 bei 1/500s). Mein Eindruck ist, dass die Ricoh tendenziell bei diesen Einstellungen etwas heller/ überbelichtet als die Fuji X100t/f. Gegenüber dem Vorgängermodell ist ein bestechender Zugewinn an Schärfe erkennbar und die Farben der Jpegs sind auch etwas augenschmeichelnder.

Bei der Nachbearbeitung in Lightroom habe ich die üblichen, begrenzten Bearbeitungsschritte unternommen – Kontrast etwas hoch, Tiefen runter und etwas die Sättigung reduziert. Hier seht ihr die ersten Ergebnisse meiner heutigen Streetfotografie-Tour durch das frühlingshafte München mit der Ricoh Gr3:

Ricoh Gr3 Sample image
Münchner Fußgängerzone.
Ricoh Gr3 Sample image
Sendlinger Straße.
Ricoh GR3 Sample
Stachus.
Ricoh GR3 Sample
Marienplatz.
Ricoh GR3 Sample
Im Tal.
Stachus.

 

 

 

Was denkt ihr? Kann die Ricoh GR3 zum Rivalen der Fuji X-Serie oder gar der Leica werden? Preislich liegt sie bei 900 Euro, was für mich ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis gegenüber der Fuji X100f mit 1400 Euro und der gängigen digitalen Leica-Modelle jenseits der 4000 Euro darstellt.

 

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Shadowhunting: Tokyo – Prints

The exhibition of Berlin1020 – the Berlin Street Photography collective in Fotogalerie Friedrichshain has ended yesterday. It was a great last day with a Street Photography walk through Friedrichshain and a talk with Martin U Waltz, Roland Groebe and me about our work and Street Photography in Berlin and in Germany in general. If you were not there: you definitely missed something! Long story short:  There are some prints of my Shadowhunting: Tokyo series left. If you are interested, just contact me.

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Die besten und die schlechtesten Kameras für die Streetfotografie

Was ist die Kamera, die am besten für die Streetfotografie geeignet ist? Kurz gesagt: Die, mit der du am besten umgehen kannst. Die, die am besten in der Hand liegt und mit der du dich technisch so gut auskennst, dass du in jeder Situation ein technisch gutes Foto machen kannst. Das sind die Punkte, die eine gute Kamera für die Streetfotografie ausmachen, rein subjektiv gesehen.

Rein objektiv betrachtet sollte eine gute Kamera für Street Photography die folgenden Eigenschaften aufweisen:

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Streetfotografie in München 2019

streetphoto München

Ich lebe derzeit temporär in München. München ist für mich durch die vielen großartigen Streetfotografen eine der großen Street Photography-Metropolen Deutschlands neben Berlin, besonders durch das Munichstreetcollective mit seinen 9 engagierten Münchner Fotografen und ich glaube, einer Fotografin. Hier findet man von kontrastreicher Schwarz-Weiß Fotografie wie bei Seba Hermann bis zu visuell perfekt durchkomponierten Alltagssituationen wie bei Mark Volz Fotografie für jeden Geschmack.

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Die richtige Brennweite in der Street Photography

35mm street photography

Was ist eigentlich die geeignete Brennweite in der Street Photography? Für mich war das lange Zeit, so um 2005 herum, ein Zoom-Objektiv. Ich musste nicht an die Menschen, die ich fotografieren wollte, herantreten und konnte mit 80mm oder noch besser, mit 100mm oder 120mm, gute Schüsse aus der Ferne machen. Ich konnte auch den Weitwinkelbereich abdecken, wenn ich wollte und mal Porträts machte. Doch ich merkte, dass die Fotos die Person, die ich fotografieren wollte, voll abbildete, aber dass die Fotos mit dem Zoom-Objektiv im Telebereich immer sehr flach, ja zweidimensional wirkten.

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Die besten (Street)Photography-Wettbewerbe 2019

Street Photography Wettbewerbe sind durchaus keine Seltenheit und laden global ein, sich und seine Künste zu messen und einer internationalen Jury zu präsentieren. Der Vorteil, der damit einhergeht, ist oftmals die Möglichkeit einer Veröffentlichung oder Ausstellung. Wer sich also in der Disziplin bekannt machen möchte, kann durchaus an Wettbewerben teilnehmen und sein Glück versuchen.

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Die Geschichte der Street Photography: ein kurzer Überblick

Die Street Photography ist eine Unterart der Fotografie. Sie umfasst mehrere Stile und berühmte Fotografen. Im Allgemeinen wird damit eine Fotografie bezeichnet, die im öffentlichen Raum stattfindet. Wohl kann sie aber in Geschäfte, Kaffeehäuser, Wohnungen, Bars und in andere Örtlichkeiten hineinblicken. Auch zählen manche Gebäude, wie Shopping Malls oder öffentliche Gebäude ebenfalls zum öffentlichen Raum. Die Street Photography hat sich hierbei auf Menschen spezialisiert, Passanten, Gruppen oder auch einzelne Personen, die in einer Momenthaftigkeit erwischt werden. Es kann aber auch eine Serie geknipst werden, die eine essayistische Geschichte erzählt, oder durch ein Foto eine Milieustudie aufgezeigt werden.

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