Die 11 häufigsten Fehler in der Straßenfotografie

Die Straßenfotografie ist eine spannende und aufregende Art, das alltägliche Leben einzufangen, aber sie birgt auch das Potenzial für Fehler. Von der Nichtbeachtung des Straßenverkehrs bis hin zum versehentlichen Einfangen vertraulicher Momente – diese 11 Fehler bei der Straßenfotografie gehören zu den häufigsten Fallstricken, denen Straßenfotografen ausgesetzt sind.

1. Die Umgebung auf der Straße vor der Aufnahme nicht recherchieren – Wenn man weiß, wohin man geht, welche Art von Straßenszene man dort vorfindet und auf welche Art von Menschen man trifft, kann man sich als Straßenfotograf gut vorbereiten und vorausplanen.

2. In den persönlichen Raum eindringen – Straßenfotografie erfordert die Nähe zu und die Interaktion mit Fremden, was bedeutet, dass man ihre persönlichen Grenzen respektieren muss. Vermeide es, zu nahe heranzugehen oder ein Nein nicht als Antwort zu akzeptieren, wenn jemand nicht fotografiert werden möchte.

3. Indirekte Porträts machen – Einige Straßenfotografen glauben, dass sie nicht direkt menschliche Porträts machen dürfen, und sparen die Gesichter aus. Entscheide spontan aus kompositorischen Gesichtspunkten, und nicht aus Angst vor eventuellen rechtlichen Konsequenzen, ob du ein Gesicht zeigst oder nicht.

4. Nicht auf Details achten – Die Details in den Szenen spiegeln die Kultur wieder und verleihen Fotos einen tieferen Sinn. Achte daher auf Details wie Kleidung, Gesichtsausdrücke und Hintergründe.

5. Die Persönlichkeit des Fotografen zu sehr in den Vordergrund stellen – Zu oft versuchen Straßenfotografen, ihre eigene Stimme zu sehr in den Bildern zu vermitteln, anstatt auf das Motiv zu konzentrieren. Fahre mit der Idee fort, aber vergewissere dich, dass die Bilder offen genug bleiben, um Raum für Interpretationen zu lassen.

6. Immer dasselbe Motiv und dieselben Orte bildlich festhalten – Wenn man dieselben Orte oder Menschen fotografiert, wird es schwierig, neue Ergebnisse zu erzielen. Suche deshalb nach neuen und interessanten Szenarien, um dein Portfolio mit frischem Material aufzufüllen.

7. Schnappschuss-Fotografie betreiben – Auch wenn eine spontane, schnelle Aufnahme attraktiv sein kann, muss man sich immer für eine überlegte Komposition entscheiden. Nimm dir sich auch die Zeit, um sicherzustellen, dass deine Bilder überlegt und nicht zufällig entstehen.

8. Du konzentrierst dich zu sehr auf Technik – Viele Fotografen können in Versuchung geraten, beim Street Shooting nach den neuesten technischen Entwicklungen Ausschau zu halten. Denke jedoch daran: Menschen vor der Kamera sind wesentlich mehr als nur das Zusammenspiel einer technisch perfekten Kameraausrüstung.

9. Nicht wahrzunehmen, was um einen herum passiert – Einige Fotografen sind so in ihre Aufnahmen vertieft, dass sie nicht zur Kenntnis nehmen, was um sie herum geschieht. Seien Sie vorsichtig und achten Sie auf unerwartete Szenarien.

10. Du vergisst, die Bedürfnisse des Betrachters zu berücksichtigen – Denke immer daran: Die Betrachter deiner Bilder sind diejenigen, die entscheiden, ob deine Aufnahmen gut sind oder nicht. Berücksichtige daher deren Bedürfnisse und ermögliche eine einfache Navigation durch dein Werk.

11. Du kennst die Rechtslage nicht– Einige Straßenfotografen haben Angst vor möglichen rechtlichen Konsequenzen und meinen, dass ihnen Fotos auf der Straße verweigert werden könnten. Sei jedoch unbesorgt und informiere die über die geltenden Gesetze in deinem Land, damit du weißt, was erlaubt ist und was nicht.

Fehler in der Street Photography zu machen ist völlig normal, aber mit diesem Wissen über die 11 häufigsten Fehler können Streetfotografen ihr Handwerk besser verstehen und immer bessere Ergebnisse erzielen. Sei also wissbegierig und lerne aus deinen Fehlern – oder mach ein Coaching mit mir.

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